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Fotografien - lange nicht mehr von uns betrachtet - haben die Eigenschaft, uns fortzuführen in eine Welt und uns das Gegenwärtige vergessen zu lassen. So ging es mir im vergangenen Sommer.

Schwerpunkte meines Studiums waren Sport, Musik und Mathematik. Erinnerungen aus meiner "Meysenbug"-Schulzeit (1959-1966) haben teilweise mein pädagogisches Wirken in diesen Unterrichtsfächern geprägt.

Wir - Abiturjahrgang 1964 - waren, wie man uns häufig sagte, keine leistungsmäßig gute Klasse, dafür bestand unter uns Schülern ein eigenwilliger Zusammenhalt. Wir treffen uns heute noch regelmäßig.Lehrer, die in meiner Schullaufbahn herausragende Bedeutung hatten, waren Herr Strobusch und Herr Lucke.

Es war nicht das vermeintlich "große Ereignis", Adenauer mit einem Blumenstrauß in Nikolassee begrüßen zu dürfen (- ich glaube, Lehrer und Eltern waren damals viel aufgeregter -); es sind immer nur die kleinen Ereignisse, die mich heute an meine Schulzeit erinnern. Da war z.B. in der 8.

Die Kerzen auf dem Adventskranz sind angezündet. Erwartet wird, von der 10.

Ulfrid Mattig, Abijahrgang ´59 (der Familientradition folgend auch Lehrer an einem Gymnasium, aber 1973 nach Schleswig-Holstein, Kappeln/Schlei, ausgewandert):Meine spontanen Erinnerungen - meine Güte, ist das lange her! - an meine Malwida-von-Meysenbug-Schulzeit?

Denke ich an meine Schulzeit zurück, so fällt mir zunächst die drangvolle Enge des viel zu kleinen Schulhauses ein: 1958 waren wir 39 Schüler in der 7. Klasse und drückten uns in engen, fest verschraubten Bänken, die heute keiner Prüfung für altersgemäße Schulmöbel standhalten würden.

Anfang der sechziger Jahre hatte ich das Vergnügen, die Malwida-von-Meysenbugschule zu besuchen. Ich sage "Vergnügen", da ich mich noch immer sehr gern daran erinnere.

Heiligabend 1991 - der SFB III überträgt weihnachtliche Chormusik, gesungen vom Heinrich-Schütz-Chor; Bekanntes, Wiedererkanntes und gut Gekanntes: Michael Praetorius "Der Morgenstern ist aufgegangen" zu vier Stimmen.

Wenn wir Zwillingsschwestern an unsere Zeit in der Malwida-von-Meysenbug-Schule zurückdenken, so rückt dabei das mühsame Lernen von Vokabeln und mathematische Formeln in den Hintergrund. Die Schule ist wieder da als Erlebnisort. Im musisch-künstlerischen Raum war zu allen Jahreszeiten etwas los. Alles Musische und Künstlerische, das in uns "schlummerte", wurde hier zum Leben erweckt.

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